Das Radiologische Zentrum in Heidelberg

Das Radiologische Zentrum ist eine moderne, überregionale Gemeinschaftspraxis für radiologische und nuklearmedizinische Diagnostik mit insgesamt 5 Standorten in der Metropolregion Rhein-Neckar und dem Odenwaldkreis. Das Team aus klinisch- und wissenschaftlich erfahrenen Fachärzten ermöglicht es verschiedenste Schwerpunkte wie z.B: im Bereich der Kardio (Herz)-Diagnostik mittels Computer- (CT) / Kernspintomographie (MRT) und Nuklearmedizin, Onkologie, Neuroradiologie, Untersuchungen der Prostata und der Brust (Mammographie, Mammae-MRT) sowie verschiedene Vorsorgeuntersuchungen abzudecken.

Im radiologischen Zentrum werden der fachliche Austausch, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Kooperation mit niedergelassenen Fachärzten sowie den stationären Ärzten der angebundenen Krankenhäusern, im Interesse der Patienten, groß geschrieben. So bestehen digitale Vernetzung sämtlicher ärztlicher Arbeitsplätze zwischen allen Standorten, teleradiologische Anbindungen u.a. an die Universitätskliniken in Heidelberg und Mannheim und ermöglichen damit jederzeit Zweitbefundungen oder „Online-Fallkonferenzen" gerade bei komplexen Fragestellungen.

Das radiologische Zentrum nimmt auch in dem internationalen Projekt "Teleradiologische Zweitbefundung und Diagnosestellung" teil.


Als deutschlandweit erstes niedergelassenes Facharztzentrum für Radiologie, nahm das Radiologische Zentrum im AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS HEIDELBERG einen Dual-Source-Computertomographen (CT) der neuesten Generation – den Siemens SOMATOM Force – in Betrieb. Dieses High-End Gerät ist ein diagnostisches Werkzeug für fast jede radiologische Fragestellung. Kurze Untersuchungszeiten und eine deutlich reduzierten Kontrastmitteldosis ermöglichen es insbesondere sensiblen Patientengruppen Zugang zu sehr schonender Diagnostik.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet die nicht-invasive Bildgebung des Herzens, insbesondere der Herzkranzgefäße, der so genannten Kardio-CT Diagnostik. Durch den Einsatz innovativer Entwicklungen, wie der Zwei-Röhren und Detektor-Technologie (Dual-Source) und der 4-dimensionalen Darstellbarkeit, wird eine vorher nicht gekannte Bildqualität erreicht. So können die Funktionen des Herzens und die Durchblutung gemessen sowie Veränderungen von kleinsten Gefäßen detailgenau dargestellt werden.

Höhere Herzfrequenzen, Arrhytmien, Schrittmacher, Stents und Bypässe – auch größere Verkalkungen – erlauben in der Regel noch eine aussagekräftige Untersuchung. Eine Herzkatheteruntersuchung mit den entsprechenden Risiken, kann Dank dieser modernen diagnostischen Möglichkeit und ausgewählter Indikationsstellung häufig vermieden werden. Durch den Einsatz dieser neuen Technologien ist es erstmals möglich, individuell auf die Bedürfnisse und die Fragestellung des Patienten abgestimmte Untersuchungsprotokolle auszuwählen und so die Strahlenexposition auf ein Minimum zu reduzieren, so dass diese letztendlich nur noch der Größenordnung eines Transatlantikfluges entspricht.

Aufgrund der deutlich geringeren Belastung und der ambulanten Durchführbarkeit aller Untersuchungen, bietet sich dieser Computertomograph für Früherkennungsun-tersuchungen aller Art an, beispielsweise im Bereich der Herzens, der Gefäße, der Lunge und des Darms.

Seit November 2014 wurden in dem Gerät mehrere Tausende CT-Koronarangiographien durchgeführt.

 
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